ST. MARTIN - SCHULE

...Offener Ganztag

Schulregeln

Schulregeln

Regeln, die das tägliche Leben in der Klasse und der Schule betreffen, helfen den Kindern, sich innerhalb der Gemeinschaft zurechtzufinden. Die Kinder erfahren, dass das konsequente Einhalten von Regeln ein erfolgreiches und freudiges Lernen ermöglicht. Die Notwendigkeit von Regeln wird dann besonders einsichtig, wenn diese gemeinsam erarbeitet und deren Sinn regelmäßig überprüft wird. An unserer Schule existieren von Lehrpersonen und Kindern gemeinsam erarbeitete Klassenregeln und Schulregeln.

So haben wir im Winter 2009 in allen Klassen neu erarbeitet, wie wir uns in der Schule am besten verhalten sollten, damit es allen gut geht. Am Ende sind die nachfolgend genannten Schulregeln entstanden. Sie sind von den Kindern auf Plakaten liebevoll ge-staltet worden und hängen im Schulhaus an vielen Stellen aus.

Regeln im Schulhaus

  • Ich bin freundlich, fair und friedlich.
  • Ich gehe leise und langsam durch das Haus.
  • Auf der Treppe gehe ich rechts und halte Abstand.
  • Ich behandle Schulsachen vorsichtig.
  • Ich hänge meine Jacke auf.
  • Ich achte darauf, dass nichts auf dem Boden liegt.
  • Ich bringe meinen Abfall in den richtigen Mülleimer.
  • Jeder hilft, dass es ordentlich bleibt.

Regeln für den Schulhof

  • Ich spiele friedlich auf dem Schulhof und lasse andere Kinder mitspielen.
  • Streit versuche ich selbst zu lösen, indem ich mit dem anderen Kind spreche. Wenn ich dabei Hilfe brauche, gehe ich zur Aufsicht.
  • Im Schulgarten bin ich leise und lasse die Pflanzen in Ruhe wachsen.
  • Wenn die Glocke läutet, gehe ich sofort langsam und ruhig in meine Klasse.

Regeln für die Toilette

  • Ich halte die Toilette sauber.
  • Ich ziehe gründlich ab.
  • Ich wasche meine Hände mit Seife.
  • Ich gehe in den Pausen auf die Toilette.

Im Sommer 2009 wurde in der Projektwoche „Gewaltfrei Lernen“ das förderliche Miteinander mit allen Kindern noch einmal grundlegend thematisiert und trainiert. Auch die Eltern waren im Rahmen eines Elternabends einbezogen. In diesem Zusammenhang wurde über Konsequenzen bei Nichtbeachten der Regeln nachgedacht und es wurden Vereinbarungen getroffen. Seitdem befindet sich im Aufenthaltsraum der Lehrpersonen immer „das rote Buch“. Kinder, die Konflikte nicht gewaltfrei zu lösen vermögen, werden im Buch notiert. Bei dreimaligem Eintrag erfolgt eine Mitteilung an die Eltern. Das Kind muss eine Wiedergutmachung in Form eines Dienstes für die Gemeinschaft leisten.  

Neben den oben genannten Regeln legen wir besonderen Wert auf Gesprächsregeln:

Ich nehme den anderen ernst, indem ich

  • ihn aussprechen lasse
  • ihm zuhöre
  • geduldig warte, bis ich an der Reihe bin
  • eine andere Meinung akzeptiere
  • verständlich spreche

Ich nehme mich selbst ernst und wichtig, indem ich

  • selbstbewusst meine Erlebnisse, Gedanken und Meinungen vortrage
  • die anderen Kinder beim Sprechen anschaue
  • Lob und Kritik von anderen annehme

 

 

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